Ergotherapie

Mein Name ist Krista Radakovics. Seit vielen Jahren arbeite ich mit großer Freude als Ergotherapeutin mit Menschen mit Behinderung.

ERGOTHERAPIE geht davon aus, dass Sinnvolles Tun heilende Wirkung hat. Also werden ganz bestimmte Aktivitäten gezielt für den Menschen, mit dem die/ der Ergotherapeut/in arbeitet, ausgewählt. Dabei wird der Mensch in seiner Ganzheit mit Körper und Seele beachtet.

Behandelt werden physische und psychische Beeinträchtigungen, die auf Grund von Krankheit, Unfall oder Entwicklungsverzögerung auftreten.

Ergotherapie ist daher in allen medizinischen Fachbereichen vertreten. Je nach Fachbereich gibt es besondere Behandlungsschwerpunkte.

In der Arbeit mit Kindern wählt man spielerische Aktivitäten, die jeweils die erwünschten Fähigkeiten stärken.

Ergotherapie will einerseits Fähigkeiten „fördern“, die das Leben erleichtern oder bereichern, andererseits den Menschen auch zeigen, was sie alles können. 

Spielerisch wird die Neugier an der Umwelt geweckt und die Kinder werden begleitet, Erfahrungen zu sammeln, die jedes Kind braucht: Wie fühlt es sich an, wenn ich schaukele, wenn ich mich drehe, wenn ich verschiedene Materialien berühre? Schaffe ich es, eine kleine Kugel auf eine Bahn zu legen? Kann ich eine wackelige Hindernisbahn überwinden?

Bei Erfahrungen dieser Art werden sowohl körperliche Fähigkeiten gestärkt, als auch Mut, Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, Konzentration und vieles mehr.

Gleichzeitig werden Größenverhältnisse, räumliche Verhältnisse, Reihenfolgen und vieles mehr erfahren: All dies sind Grundlagen für unsere geistige Entwicklung. 


Wichtige Bereiche in der Ergotherapie mit Menschen mit mentaler oder mehrfacher Behinderung:


● Eigenkompetenz erfahren, Selbstwert stärken: „Das kann ich, das macht mir Spaß“

● Wahrnehmung erweitern – „So fühlt sich das an!“

● Selbständigkeitstraining – Waschen, Anziehen, Essen,….

● Senso - motorisches Training

● Kommunikation auf Nonverbaler Ebene

● Erfahrungsangebote, die sich am jeweiligen Entwicklungsstand orientieren.

 

Organisatorisches:

Vor der Behandlung ist eine von der jeweiligen KK bewilligte Verordnung des Arztes nötig. Auf der Verordnung muss der Name der behandelnden Therapeutin vermerkt sein. Die Krankenklasse leistet nach erfolgter Bezahlung ( derzeit € 54,-- pro Stunde) je nach Tarif einen Kostenbeitrag.

 

                                          

     Wichtige Maßnahmen in der Arbeit mit Kindern:

 

Verbesserung und Unterstützung von eingeschränkten Bewegungsabläufen

Training von alltagsrelevanten Handlungsabläufen

Entwicklungs-, Lern- und Wahrnehmungsförderung

Stärkung des Selbstwertgefühls und der Handlungskompetenzen

Beratung von Angehörigen

 

In der Therapie sollen die Kinder Erfahrungen sammeln,

durch die sie lernen können und positives Feedback erhalten.

 

 

Organisatorisches:

 

Vor der Behandlung ist eine Verordnung vom Arzt nötig. Versicherte bei den Gebietskrankenkassen müssen diese Verordnung vor Beginn der Therapie bei der Krankenkasse bewilligen lassen. Nach erfolgter Bezahlung der Honorarnote kann diese mit der bewilligten Verordnung bei der Krankenkasse eingereicht werden. Von der Gebietskrankenkasse gibt es je nach Tarif einen Kostenzuschuss.

 

Für Versicherte der BVA, SVA, SVB und VAEB ist nur eine Verordnung des Arztes nötig. Die Bewilligung der Verordnung sowie die Abrechnung der Leistungen erledige ich direkt mit der Kassa.